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Thema: das Problem der Faulheit und Zusammenhang mit Motivation -State - Disziplin - Erfolg

  1. #1
    DDD-Mitglied Spammer
    Registriert seit
    12.09.2006
    Beiträge
    29

    das Problem der Faulheit und Zusammenhang mit Motivation -State - Disziplin - Erfolg

    Worüber ich nun schreibe ist das Problem vieler, ( auch ich habe es manchmal noch ) - nämlich das Problem der Faulheit, des Nichtstun, der Zeitverschwendung.

    Ich zitiere hier mal jemanden sinngemäß mit genau diesem Problem:

    " Ich verwende viel zu viel Zeit für "nichtstun" - folglich erreiche ich trotz perfekter Voraussetzungen weniger als möglich wäre.

    Meine Haupt - Zeitkiller sind Fernsehen, Internet, manchmal Alkohol, und zu langes schlafen. rolleyes.gif
    Ich nehme mir dann immer vor genau das zu ändern und BAM - 2 Std später sag ich mir dann ach egal so is es doch gemütlicher. Ich schaffe es einfach nicht bei meinen (zugegeben versdammt hohen) Zielen zu bleiben und bin dann wieder generft deswegen....

    So, also zu meinen Fragen: Wer hat ähnliche Probleme gehabt, wie schaffe ich es meinen State dahingegen zu verbessern, das ich täglich min 10 Std motiviert und arbeitsam und strebsam und effektiv in den wichtigen dingen (Karriere, etc bin?) Welche Methoden gibt es hierfür, sprich ist es hilfreich einen Plan aufzustellen oder was würdet ihr empfehlen?

    Sonstige infos zu meiner Person:
    -ehemaliger rAFC (nur in punkto Frauen sonst et) der schnell lernte und zum Natural wurde
    -hohe Ziele, jedoch weit entfernt
    -beste vorraussetzungen um ALLES zu schaffen
    -LTR und glücklich
    -22
    -Student
    -min. 1 eher 2 Bier/Tag (Kann aber auch wochenlang ohne, also kein Alki)
    -4Std TV/Tag
    -Täglich erst zw. 9 und 12 aufstehen
    -Nachts bis 4 Uhr auf

    "

    Also. Welches Problem hat dieser Mensch, welches viele andere auch haben.. ?
    na ?

    also:

    Der Mensch strebt von Natur aus danach, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. - Also nach Möglichkeit Arbeit zu scheuen, bzw zu meiden und oder zu verringern. Auch wenn sich ein Mensch Ziele gesetzt hat im Leben, scheut er den Aufwand der nötig wäre diese zu erreichen.
    Warum ist das so ?

    -> Der Mensch versucht immer die kurzfristige, - arbeitsmeidende Befriedigung zu erlangen.
    Nicht die langfristige.

    Beispiel:
    Ein Dicker Kerl will abnehmen. Er scheut aber den Aufwand = Diät, Sport, Ernährungsplan usw - also den langfristigen Aufwand, - welcher ihn zu seinem Ziel hinführen und ihn glücklicher machen würde. Er wird deshalb seiner Wunschfigur kaum näher kommen.
    Was tut er stadtdessen ?
    Er isst, - denn es befriedigt ihn da es gut schmeckt. Doch es befriedigt ihn nur sehr kurz, denn schon nach dem vielen Essen ist ihm klar, dass sein langfristiges Ziel damit wieder in weitere Ferne gerückt ist.
    Er überlegt sich z.b. gerade, wie er einen Sportplan aufstellen sollte. Aber nach 5 Minuten legt er Zettel und Stift weg, und setzt sich vor den Fernseher... Grund ? -> kurzfrisitge Befriedigung erreicht durch NULL Aufwand.
    Oder er legt Stift und Papier weg und zündet sich eine Zigarette an, - kurzfristige Befriedigung erreicht durch NULL Aufwand.
    Den Sportplan schiebt er mal wieder auf den nächsten Tag.
    Merke: Das Erlangen kurzfristiger Befriedigung ist sehr einfach, da arbeitsunintensiv. Kurzfristige Befriedigung hält aber wie gesagt nur KURZ an. Man braucht kurz um sie zu erlangen, aber sie hält auch nur kurz an.
    Und sie macht nicht wirklich glücklich.


    Was nun, wenn er anders handelt ?
    -> Er geht also in ein Sportgeschäft, lässt sich beraten, kauft sich Gewichte, Hanteln usw, - geht einen Monat in ein Fitnessstudio um richtige Bewegungsabläufe zur Gelenkschonung zu lernen, und macht dann jeden 2ten Tag sein Kraft Training und reduziert sein Essen + geht vielleicht noch Joggen.
    Und er muss sich an manchen Tagen anfangs sehr dazu überwinden, denn er investiert Zeit und Mühe, es ist anstrengend, und bei den ersten paar Malen erhält er keine große Befriedigung.
    Doch nach einigen Wochen sieht er Ergebnisse und stellt sich glücklich unter Betrachtung seines nun besser geformten Körpers ( - der Früchte seiner arbeit ) vor den Spiegel.
    Merke: ER hat nun langfristiges Glück erreicht, - er hatte viel Aufwand und es brachte zwar keine kurzfristige kurzanhaltende Befriedigung, -> aber er hat nun die langanhaltende Dauerhafte Befriedigung. Und die macht auf Dauer glücklich.

    und noch viel wichtiger: Er hat erreicht was er wollte. sportlich zu werden und einen besseren Körper zu bekommen.
    Denn was er EIGENTLICH nicht will, das ist Zeit vor dem Fernseher vergeuden. Er tut es nun, um kurzfrisitge Befriedigung zu erreichen. Ohne genau zu verstehen, dass er damit nicht glücklich sondern unglücklich wird.

    Also:
    mmer wenn du etwas machst, frage dich folgendes:

    ist das gut ?
    macht es mir wirklich Spaß ?
    Nützt es mir ? ( auch langfristig )
    Macht es mich zufrieden ?
    WILL ich das denn überhaupt was ich da gerade tue, oder tue ich es nur um etwas anderes NICHT tun zu müssen. ?



    zb. fernseher:


    gut ? -> nein
    spaß ? Klar, wenn mal etwas wirklich unterhaltsames kommt, oder interessantes dann eine gewisse Zeit ja.
    Aber bei 4 stunden sind über 70 % irgendwelches zeugs das man an sich ranschwallen lässt, umher-zappen usw. ... man hat also keinen wirklichen Spaß/spannnung/Unterhaltung daran.

    nützt ? nein.. es würde nützen wenn du zb. für die Uni/Schule lernst. der mensch versucht immer nur kurzfristige befriedigung zu erlangen und geht den weg des geringsten wiederstandes... - statt zu lernen isst was süßes, schaust fernseh, machst den pc an usw. ( kein wiederstand )... obwohl du wenn du lernst ( großer widerstand da arbeit ) merkst ( nach gewisser zeit ): toll, das war super, hab ne gute punktezahl erreicht und verstehe den stoff durch und durch = langfristige befriedigung.

    zufrieden ? -> Nein, seltenst.

    Will man gerade überhauot wirklich Fernseh schauen, weil einen etwa interessiert das läuft ? Oder hat man den Fernseher eingeschaltet, um eine Arbeit oder ein schwer zu erlangendes Ziel vor sich her zu schieben ?
    Meißtens letzteres...



    - - - - - - -
    das gleiche mit dem pickup. statt nem approach zündne sich viele lieber ne zigarette an wenn sie n heißes hb sehen, bestllen sich nen drink, - saufen sich zu -> kurzfristige befriedigung. ( geringster wiederstand )
    statt eben sich zu überwinden und mehere sets zu approachen ( hoher wiederstand ), - denn beim appraoch ist befriedigung kurzfristig höchstwahrscheinlich NICHT garantiert, -> aber langfristig durch Übung sehr wohl.

    seit einiger Zeitstelle ich mir immer diese 5 nun Fragen ständig. vorm pc, in der disko , daheim, ...
    -> sehr guter effekt.

    es bringt einen dazu nicht das zu tun, was man sich vorspielt gerade zu wollen, sondern das, was man eigentlich WIRKLICH will.


    Und noch ein altes Beipsiel aus früherer Zeit von meiner Person:

    es kam durch meine semester ferien in denen ich uni-technisch praktisch nichts zu tun hatte.

    ich ging immer später ins bett, glotze immer mehr fernsehen. ich habe kein sport und nix mehr gemacht...nur computer...fernsehen...rumhängen.
    und es ging mir immer schlechter. vom state her.

    dann habe ich mich gefragt: woher kommt das ? ich habe doch das, worauf ich mich seit langer zeit gefreut habe- semester ferien - und kann tun was ich will. blink.gif
    Und genau da lag das Problem.
    ---> Denn ich tat nicht das, was ich WIRKLICH wollte.

    eigentlich hatte ich mir vorgenommen, viel raus zu gehen, Approach angst zu bekämpfen.., mich für das neue semester vorzubereiten, meine hiphop-mp3s aufm pc in ordentliche reihenfolge auf cd´s zu brennen mit übergägen usw. , außerdem wolte ich trainieren und meinen Körper stählen.


    Nichts davon habe ich gemacht, oder wenn dann nur so ansatzweise, - nicht mal halb.

    Dann waren die Semester ferien fast zuende und ich konnte es kaum erwarten wieder was zu tun zu haben, und nach 2 einhalb monaten endlich wieder in einen normalen schlafrhytmus zu kommen und nicht mehr den ganzen Tag zu vergeuden.


    Das Problem weshalb es mir in den Semesterferien schlechter ging als jetzt während dem semester war, dass ichnicht das tat, was ich WIRKLICH tun wollte, sondern mich stets kurzfristigen Ersatzbefriedigungen hingab um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

    -> " NO TIME WASTE " = keine Zeitverschwendung habe ich noch zu diesen 5 Fragen hinzugefügt...
    -> dieser Ausspruch klingt bei mir mittlerweile fast immer in den Ohren, wenn ich mal anfang am pc zu hängen oder sinnlos ohne unterhaltung/spaß usw. am Fernseh zappe. Kurz danach widme ich mich wieder meinen WIRKLICHEN Zielen.... klappt also gut.
    Geändert von I'maKing (12.09.2006 um 21:36 Uhr)

  2. #2
    DDD-Mitglied Spammer
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    92
    das problem kenn ich auch, besonders wenns ums lernen für die uni geht

    was auch hilft ist einfach ein freund der einem in den arsch tritt oder mitreißt (trainingspartner).


    aber die 5 fragen sind gut, werde ich mir behalten. danke.

  3. #3
    DDD-Mitglied Spammer
    Registriert seit
    11.09.2006
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    57
    Gefällt mir gut. Man ist immer selbst sein größter Feind, dass Problem ist - DAS zu wissen hilft überhaupt nicht.

    Was letztlich zählt sind Aktionen, jeder sollte sich folgendes Motto auf die Fahnen schreiben (geklaut):

    "No Rest, No Peace, No Matter What."
    Keep going.

    Einige Hilfen:
    - Wenn du merkst, du hast nicht die Kraft dem Fernseher aus dem Weg zu gehen, schaff ihn ab. Das ist eine einmalige Überwindung, und somit leichter als sich jeden Tag drann vorbeizumogeln. Im Grunde geht man hier auch den "leichten" Weg - denn es ist immer leichter etwas "nicht" zu tun. Somit wird es - ist die Kiste einmal weg - leichter, nicht Fernsehen zu gucken (wo sollte man auch extra deswegen hinfahren, und wer macht sich schon die Mühe ?).
    - Es ist verlfucht schwer, sich vernünftig zu ernähren zum Beispiel - wieder ist es jedoch im Grunde leichter zunächst etwas zu unterlassen: z.b. McDonalds.


    Ich habe keinen Fernseher. Verschwende aber trotzdem genug Zeit .
    Das Spiel kann man nicht gewinnen, nur spielen.

  4. #4
    DDD-Mitglied Spammer Benutzerbild von The-One
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    35
    Mist hät ich das schonmal früher gelesen!!
    Háb das in meinen Sommer Ferien Erlebt vorher wa ich immer mindestens 2mal Fitness-studio Kaum hatten meine Ferien begonnen hab ich nur noch zu Hause rum gelungert.
    Der Post hat mir die Augen geöffnet.
    The-One found his game!!! I'm natrual Player.
    Girls make your pussies ready for the-incerdible-One

  5. #5
    DDD-Mitglied Spammer Benutzerbild von Fifty
    Registriert seit
    19.09.2006
    Alter
    25
    Beiträge
    24
    VERDAMMT JA!
    Das ist eigentlich mein EINZIGES PROBLEM.
    Ich mache es mir leicht und mache garnix.
    Ich hasse es und ich weiss das es besser wäre einge Sachen anzupacken.
    Ich weiss auch das ich danach meist besser drauf bin.
    Aber NEIN!
    Ich werde mir jetz auch öfter die Frage stellen, was ich anstatt diesem ewigen Gegammel machen könnte.
    Cooler Post!
    AFC: ->
    PUA: ->

  6. #6
    DDD-Mitglied Bringt sich ein Benutzerbild von Kebap
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    08.05.2006
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    Dortmund
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    Beiträge
    276
    Yo,
    das is auchn Problem an meinem Inner Game.

    Ich les grade ein gutes Buch dazu: "Feel the Fear - and Do it Anyway! (How to turn your fear and indecision into confidence and action)" von Susan Jeffers. Bin erst im 5ten Kapitel, aber das hat mir schon gut den Kopf aufgeflext. Auszug:

    WAHRHEIT 1: Die Angst wird niemals verschwinden, so lange ich weiter wachse.
    WAHRHEIT 2: Der einzige Weg, die Angst vor etwas loszuwerden, ist rauszugehen und es zu tun.
    WAHRHEIT 3: Der einzige Weg, mich wohler zu fühlen, ist rauszugehen ... und es zu tun.
    WAHRHEIT 4: Nicht nur fühle ich Angst, wann immer ich mich auf unbekanntem Gebiet bewege, sondern so fühlt sich jeder.
    WAHRHEIT 5: Sich durch die Angst zu kämpfen ist weniger beängstigend, als mit der grundlegenden Angst zu leben, die aus einem Gefühl der Hilflosigkeit entsteht.

    Dann fährt sie fort zu erzählen, dass zwar die Angst für jeden Menschen ähnlich ist, dass es aber darauf ankommt, wie man damit umgeht. Die beiden Extreme sind Schmerz und Stärke. Für Menschen am schmerzlichen Extrem ist die Angst der Grund dazu, zu jammern und sich zu verstecken. Die Position der Stärke sieht nur neue Möglichkeiten, die sich vor dir eröffnen. Im fünften Kapitel geht es jetzt darum, wie man diese positive Grundeinstellung bei sich verstärkt und ankert. Alles top!

    -- ---

    Dann hab ich noch ein tolles Buch gefunden, das mir hilft, meinen Tagesablauf effizienter zu gestalten. Das wird die Studenten unter euch zum Beispiel interessieren. Es heißt "Getting Things Done (Wie ich die Dinge geregelt kriege)" von David Allen. Der Typ schult seit mehreren Jahrzehnten Manager und Führungskräfte, die bisher nur immer auf den letzten Drücker Sachen erledigten, wenn sie ihnen fast schon auf den Kopf gefallen sind. Daraus hat er ein narrensicheres System entwickelt, das aber trotzdem durch Einfachheit und Flexiblität besticht. Die Ergebnisse aus dem Buch sind zudem so allgemein und umfassend, dass sie sich super in den privaten Tagesablauf einbauen lassen.

    Wir haben heute unendlich viele Informationen zur Verfügung und können gar nicht mehr jede Angelegenheit bis ins letzte Detail überwachen. Das Buch formt in dir daher eher eine fast schon Zen-artige Bereitschaft, jederzeit reagieren zu können, falls du es denn beschließt.

    Es geht noch weiter und gibt dir einige nützliche Hilfsmittel in die Hand. Fast jeder hat einen Terminplaner, aber wenn es euch wie mir geht, dann quillt der über und die Hälfte wird nicht erledigt. Statt dessen fordert dich das Buch auf, mehrere genau definierte Listen zu erstellen: Eine Projektliste, wo du alles draufschreibst, was demnächst erledigt sein soll. Eine Liste der nächsten konkreten Schritte, die du mehrmals am Tag durchgehen kannst und je nach State & Energie abarbeiten kannst. Eine Liste Vielleicht/Irgendwann, wo alles drauf kommt, was du zwar nicht jetzt erledigst, aber doch aus Interesse im Blickfeld behalten willst. Mehrere Ablagen für das ganze Zeug, Zeitschriften, Gedankenstützen, Texte, Daten zu den verschiedenen Projekten, usw usf.

    Das Ganze dient dazu, dein Gehirn von der Last zu entbinden, dich dauernd an alles erinnern zu müssen, weil du es nirgendwo systematisch notiert hast. Denn diese dauernden Erinnerungen bringen meistens gar nix, weil sie in der falschen Situation erfolgen und du es dann wieder aufschiebst, dich also nochmal erinnern musst und letztendlich immer frustrierter wirst.

    Ich finde dieses System sehr powerful und für mich persönlich eine grandiose Hilfe. Unbedingt mal reinsehen!
    Geändert von Kebap (19.09.2006 um 19:56 Uhr)

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