| | |
| Registrieren | Startseite | Schatztruhe | Schwarzes Brett | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Navigation | |||||||
| |||||||
| | LinkBack | Themen-Optionen |
| | #1 |
| DDD-Seniorenmitglied Forendoktor Registriert seit: 26.12.2006
Beiträge: 272
![]() | Persönlichkeitsverlust durch Rapport Hey Was ich mich schon länger gefragt habe und mit meiner Mutter besprochen habe (NLP Trainerin) - durch aufbau von Rapport "passt" man sicher einer Person gewißermaßen "an". Im extremsten Beispiel gibt man eigene Wertvorstellungen auf um mit dem anderen besser kommunizieren zu können. Optimal ist das natürlich zumeist nicht. Allerdings, um eine optimale Rapport Basis zu schaffen muss oder sollte man ja gewissermaßen auf den anderen "zukommen" - dadurch ist es möglich mit jedermann Rapport aufzubauen - und davon bin ich überzeugt! Jetzt das "Problem" : Lasse ich mich auf einen Menschen ein verliere ich mein wahres selbst, durch dauerndes anpassen kommt es mir oft vor nicht mehr zu wissen wer ich selbst bin, erst nach ein paar Tagen Ruhe komm ich wieder "zu mir" zurück, da ich nicht auf andere Weltanschauungen / Landkarten eingehen muss und somit mir wieder meine Wertevorstellungen ins Gedächnis rufe. Ich hoffe das ganze ist nicht etwas zu ... wie soll man sagen ... unanschaulich formuliert, ich denke verstehen kann man es nur wenn man erlebt hat was ich sage. Jedenfalls, was macht ihr wenn ihr tiefen Rapport anstrebt, allerdings eure Werte nicht über Board werfen wollt / ihr selbst bleiben wollt? - Tino |
| | |
| | #2 |
| DDD-Leitung Forenprofessor Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 955
![]() ![]() ![]() | Irgendwie ist dann der Sinn von Rapport etwas an ihr vorüber gegangen. Rapport ist eine Mischung aus Pacing und Leading. Erst gleicht man sein körperliches Muster an die andere Person an, später wenn man Rapport hergestellt hat kann man ins Leading übergehen und die Person dazu bringen sich mehr zu öffnen oder auch einen anderen Gemütszustand zu erreichen. Dies kann sowohl als auch (!) körperlich wie auch sprachlich erfolgen. Ein Aufgeben deiner Glaubenssätze oder inneren Werte ist zu keinem Zeitpunkt erforderlich. Rapport wird oft als die Basis für Sympathie empfunden. Ein gutes Beispiel sind die Rapport Lektionen aus Darren Brown´s "Trick or Treat" Programm. Da deine Mutter Trainerin ist soll sie dich mal auf die Metaphern verwendung und Meta Programme einweisen vor allem aber in Anwendung von Sleight of Mouth unterrichten.
__________________ Meine Hilfe hat dich weitergebracht und dir bei deinem Problem geholfen? Sag jetzt danke mit einem Euro (Wenn du willst auch gerne etwas mehr) an seraph_ddd(at)freenet.de (Paypal). Für Deutschland: im Falle mangelnder Rechtschreibung einfach den Satz "as is" lesen und den Rest gedanklich einfügen. Der Autor war vermutlich nicht ganz nüchtern. Geändert von Seraph (12.08.2009 um 11:22 Uhr) |
| | |
| | #3 |
| DDD-Mitglied Forenmuffel Registriert seit: 12.08.2009 Alter: 21
Beiträge: 41
![]() | Hi Tino, zunächst einmal bin ich überzeugt, dass man sehr gut 100% man selbst sein kann und sich nicht jemandem anpassen muss, wenn man Rapport zu jemandem aufbauen möchte. Ich denke auch nicht, dass du mit der von dir beschriebenen Art einen guten Rapport erzeugen kannst. Ich definiere kurz für mich, was ich unter Rapport verstehe, damit es nicht zu Missverständnissen kommt und wir aneinander vorbei reden. Für mich ist Rapport der Zustand, wenn sich zwei Personen vertraut erscheinen. Wenn nicht das Gefühl des fremd seins aufkommt, sondern eine tiefere Verbindung zwischen zwei Menschen besteht. Man ist dem anderen nicht mehr skeptisch gegenüber, sondern entwickelt ein gewisses Vertrauen. Am besten zu vergleichen ist Rapport mit der Beziehung von Freunden untereinander. So sieht für mich Rapport aus. Davon ausgehend ist die Frage, wie man diesen Rapport schnellstmöglich erzeugt, und zwar ohne seinen Charakter zu verlieren und sich dem anderen anzupassen. Meiner Meinung nach ist ein sehr wichtiger Faktor des Rapports das Vertrauen. Wenn ich mir überlege, warum ich jemandem vertraue, sehe ich folgende Tatsachen: Er/Sie ist: - ehrlich - kongruent/authentisch - steht zu sich und zu mir - vermittelt Verständnis und Geborgenheit Das sind nur ein paar Punkte, die für mich zum Vertrauen dazugehören. Am wichtigsten finde ich dabei die Ehrlichkeit bzw. die Kongruenz/Authentität. Das schließt für mich ein "verbiegen" aus, so wie du es beschrieben hast. Wenn ich merke: Da ist ein Kern dahinter. Der/Die ist mit sich im Reinen und steht für 100% seiner/ihrer Person ein, fällt es mir leicht dieser Person zu vertrauen. Der letzte Punkt: vermittelt Verständnis und Geborgenheit. Du musst eine andere Sichtweise nicht annehmen, aber wenn du dich ernsthaft bemühst, sie zu verstehen und das auch signalisierst, zeigst du Toleranz, Respekt und akzeptierst letztendlich dein Gegenüber vollständig. Der letzte Punkt Geborgenheit lässt sich meiner Meinung nach sehr gut durch Berührungen und dem sogenannten Pacen und Leaden erreichen. Berührungen erfahren wir zum Großteil nur von Leuten, die wir mögen und denen wir vertrauen. Ein Großteil der Pickup Theorie gründet auf Berührungen, da sie sehr gut dazu geeignet sind ein Vertrautheitsgefühl und eine gewisse Geborgenheit zu erzeugen. Ebenso das Pacen, sowohl körpersprachlich, als auch verbal, trägt dazu bei, dass man sich mit der anderen Person wortwörtlich besser versteht. Es ist ganz klar, dass man auch durch "Verbiegen" des Charakters eine Art Rapport erzeugen kann, jedoch ist die von mir genannte Art für mich 1. authentisch und 2. wesentlich effektiver. Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Post helfen, Tao-of-Life |
| | |
| | #4 | ||
| DDD-Seniorenmitglied Forendoktor Registriert seit: 26.12.2006
Beiträge: 272
![]() | Zitat:
Zitat:
Danke für eure Antworten. Vielleicht habe ich es etwas ungenau formuliert, ich meinte jetzt Raporrt den man bewusst aufbauen "muss" - etwa bei Therapien, etc. Bei dem Gespräch ging es nicht um Personen mit denen man auf natürliche Weise in den Rapport gelangt, etwa einem hübschen Mädchen oder einem netten Typen der die selben Interessen teilt. Versucht mal Rapoort zu Personen aufzubauen die euch richtig unsympathisch sind - da tritt dann das von mir beschriebene Problem recht rasch auf (zumindest bei mir) | ||
| | |
| | #5 | |
| DDD-Leitung Forenprofessor Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 955
![]() ![]() ![]() | Zitat:
Du kannst nun mal eine Person nicht ändern, du kannst nur dich ändern. Wenn du einen guten Umgang mit NLP vor allem Rapport hast, spiegelst du die Person einfach Körperlich und versuchst ( je nach abhängigkeit zur person, sagen wir mal Chef, Kunde, Arbeitskollege) ein verhältnis darzustellen indem du für euch beide klärst das man eine Arbeitsbeziehung/verhältnis hat und nicht mehr.
__________________ Meine Hilfe hat dich weitergebracht und dir bei deinem Problem geholfen? Sag jetzt danke mit einem Euro (Wenn du willst auch gerne etwas mehr) an seraph_ddd(at)freenet.de (Paypal). Für Deutschland: im Falle mangelnder Rechtschreibung einfach den Satz "as is" lesen und den Rest gedanklich einfügen. Der Autor war vermutlich nicht ganz nüchtern. | |
| | |
| | #6 |
| DDD-Seniorenmitglied Redseliger | Ich kenne die Angst, und ich glaube ich verstehe sie auch. Ich glaube auch, dass in Wirklichkeit etwas anderes passiert. Was ich im Rapport vom andern übernehme, sind Gefühle, Körperwahrnehmungen, Physiologie. Das ist etwas anderes als Glaubenssätze, Wertvorstellungen, Erinnerungen, Phantasien etc. Die bleiben ja trotzdem meine, auch wenn es sich vielleicht kurz so anfühlt, als ob das etwas Gemeinsames wäre. Und dann: Sobald ich aus dem Rapport heraustrete, bin ich ja auf jeden Fall wieder bei mir. Nach meinem Empfinden war ich nie von mir weg, ich glaube sogar, dass ich wirklich tiefen Rapport nur bekomme, wenn ich immer bei mir bleibe - ich glaube, dass Rapport weder "bei mir" noch "bei dir" ist, sondern etwas Gemeinsames, auf das wir uns beide einlassen - so wie eine Blase, die zwei Menschen um sich herum aufbauen und in der sie dann eine Zeitlang bleiben. Ergänzung: Ich sehe es nicht so, dass ich mich "anpasse", sondern eher so, dass ich etwas "übernehme". Ich verändere mich dabei nicht wirklich, es kommt eher eine Ergänzung dazu... und die andere Person tut ja dasselbe. Empathie eben, nicht Symbiose. Geändert von ragazzo_vienne (20.01.2010 um 23:24 Uhr) |
| | |
| | #7 | |
| DDD-Seniorenmitglied Forenprofessor Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 520
![]() | Zitat:
| |
| | |
| | #8 |
| Gebannter Benutzer Forenmuffel Registriert seit: 18.06.2008
Beiträge: 25
![]() | Dir scheint ein stückweit das Selbstbewusstsein zu fehlen bzw. die Selbstakzeptanz. Du sollst die Personen, mit denen du redest eben nicht belügen. Du bist ein eigenständiger Mensch und hast auch eine eigene Sichtweise der Dinge, das ist Fakt. Lerne, auf die zu vertrauen. Mach dir deine Sichtweise klar. Wenn du versuchst, durch das Anpassen an den anderen Menschen Akzeptanz oder Aufmerksamkeit zu erhalten, bezweckst du das Gegenteil. Denk einfach mal daran, welche Menschen bei dir selbst am besten ankommen. Wie würden die handeln? Möchtest du jemandem vertrauen, der seine Meinung ablegt, um bei dir besser anzukommen? Oder lieber jemandem, der seinen Standpunkt hat, ihn dir nicht aufdrängt, sondern zur Verfügung stellt, wenn du ihn benötigst? Rapport basiert, wie die vorherigen Posts schon sagten, auf Gemeinsamkeiten. Such die und bastel dir nicht welche zusammen. Vertrau darauf, dass dein echtes Selbst einen hohen Wert hat. Sei ehrlich. |
| | |
| | #9 | ||
| Pickup-Cat Forenprofessor Registriert seit: 13.03.2007 Alter: 40
Beiträge: 896
![]() | Zitat:
- seine Schwingungen sind viel stärker als die deinen und stimmen mit den deinen absolut nicht überein; du kannst dich auf seine Schwingungen nicht einstellen, weil dir die Energie fehlt. - er/sie ist eine Person, bei der eine Übertragung (im Sinne von Psychoanalyse) nicht möglich ist (Stichwort: Narzissmus) - ... - ... Zitat:
Zuerst verwendest du einfach denselben Wortschatz wie dein Klient. Die Werte kommen später (wenn überhaupt). Viele Psychologen können das nicht. Wie oft bekommst du von ihnen zu hören: "Der oder die öffnet sich nicht, es ist nichts zu machen! Er will nicht mitarbeiten!" - ohne zu merken, dass es gerade ihre Aufgabe ist, den Klienten bzw. Patienten zu "öffnen", sprich: dass sie als Psychologen versagt haben. Und warum? Weil sie nicht in der Lage sind, die Sprache des Patienten zu sprechen. Sie können nur so reden, wie sie an der Uni gelernt haben. Da kann sich kein Vertrauen aufbauen, jedenfalls kein emotionales. PS: Sorry für Grammatikfehler. Ich verwende die deutsche Sprache immer seltener und hoffe nur, dass ich sie durch dieses Forum nicht ganz vergesse :-)
__________________ Ein Alpha-Mann ist gut, ein Alpha-Vater ist besser. Geändert von Amantine Dudevant (10.06.2010 um 02:19 Uhr) | ||
| | |